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Elektrofahrräder machen Spaß, sind jedoch für ungeübte Fahrer nicht ganz ungefährlich. Schneller unterwegs zu sein, heißt auch vorausschauender zu fahren und vor der ersten Tour erst mal zu üben. Der ADFC Landesverband Rheinland-Pfalz gibt dazu einige Tipps.


Auch beim E-Bike macht Übung den Meister: So gewöhnt man sich gefahrlos an den  elektrischen Anschub, das höhere Gewicht des Rades sowie an Brems- und  Fahrverhalten.Einst belächelt sind Elektro-Fahrräder heute überall zu sehen: in Rheinland-Pfalz derzeit  etwa 75.000; Tendenz stark steigend. Denn bereits jedes vierte verkaufte Rad verfügt über eingebauten Rückenwind.

In der Regel handelt es sich um sogenannte Pedelecs (Pedal Electric Cycle), deren Elektromotor bis maximal 250 Watt zuliefert und das Treten bis zu 25 km/h unterstützt. „Eine Erleichterung vor allem in hügeligem Gelände bzw. für Berufspendler, um nicht durchgeschwitzt zur Arbeit zu kommen, oder wenn man zügig unterwegs sein will bzw. die eigene Kraft nachlässt“, fasst Christian von Staden, ADFC-Landesvorsitzender, die Vorteile von Pedelecs zusammen. Die Unterstützung des Elektromotors lässt sich abgestuft je nach Wunsch, Gewicht des Fahrers, Steigung und Gegenwind in Stufen einstellen und wird mit Sensoren gesteuert. 

Doch es gibt laut ADFC Rheinland-Pfalz auch Nachteile beim Fahren mit E-Antrieb. Denn Pedelecs sind deutlich schwerer als normale Fahrräder. „Unbedingt darauf achten, dass man den Akku problemlos entfernen kann“, so von Staden. „Muss man das Pedelec anheben oder tragen, ist das von Vorteil.“ Apropos Akku: Eine Ladung reicht bei guten Rädern bis zu 100 km, liefert der Motor viel Leistung zu, sind 50 km realistisch. Dann muss man nachladen: Rund 70 kostenlose, öffentlich zugängliche Strom-Tankstellen für E-Bikes gibt es aktuell über ganz Rheinland-Pfalz verteilt, der Ausbau geht zügig voran.
Generell gilt: Je mehr Wattstunden ein Akku hat, desto besser, auf GS-Siegel oder Zertifizierung achten und sich gegebenenfalls vom Fachhändler beraten lassen. 

Das Thema Sicherheit sollte beim E-Bike laut ADFC Rheinland-Pfalz ganz oben auf der Liste stehen, dazu praktische Tipps:  

 

  • Vor dem Kauf immer Probefahren, Händler vermieten Elektroräder übers Wochenende; dabei unterschiedliche Antriebsysteme testen. Der Mittelmotor hat im Gegensatz zum Front- der Heckmotor den Vorteil, dass sich das E-Bike ähnlich fährt wie ein rein muskelbetriebenes Rad. Außerdem kann man so fürs Licht einen Nabendynamo und alle gängigen Schaltungen benutzen.
  • Bedienung testen: Ist sie intuitiv? Lässt sich der Akku gut aus- und einbauen? Wie verhält sich das Rad bei schneller und langsamer Fahrt?
  • Fahrverhalten: Üben, üben, üben, denn höhere Geschwindigkeiten und Mehrgewicht verlangen stetige Bremsbereitschaft und saubere Technik bei einer Vollbremsung.


Selbst wenn im Vorfeld kompetente Beratung und Übung notwendig sind: Pedelecs 
machen Spaß. Allerdings darf man nie vergessen, dass man plötzlich schneller unterwegs ist: „Gutes Reaktionsvermögen und rechtzeitiges Bremsen können lebenswichtig sein“, betont ADFC-Experte von Staden. „Denn ein Pedelec ist immer noch ein Fahrrad – ohne Airbag und ohne Knautschzone.“

 

Nähere Informationen zum ADFC Rheinland-Pfalz e.V. unter www.adfc-rlp.de

geschrieben am 16.09.2013 um 15:29 Uhr.
 
 

 

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