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ADFC Rheinland-Pfalz gibt Wintertipps

 

Die Jahreszeit ist kein Grund, das Fahrrad „einzumotten“: Mit ein paar Tricks macht Radeln auch im Winter Spaß.

 

 

 

 

Die Jahreszeit ist kein Grund, das Fahrrad „einzumotten“: Mit ein paar Tricks macht Radeln auch im Winter Spaß.

Foto: peo

 

Über 40 Prozent der Fläche von Rheinland-Pfalz sind mit Wald bedeckt. Das hat auch für Fahrradfahrer Konsequenzen. Wo gefallenes Laub festgefahren ist, verwandeln sich Radwege und Straßen in Rutschbahnen – auch ganz ohne Glatteis. Bei Frost vervielfacht sich die Gefahr. „Trotzdem kann man auch im Winter mit Spaß aufs Fahrrad steigen“, so Christian von Staden, Landesvorsitzender des ADFC Rheinland-Pfalz, Mainz. „Einfache Maßnahmen erhalten Fahrvergnügen und Sicherheit. Bei den Reifen beispielsweise ist ein grobes Profil sinnvoll, wie bei Winterreifen fürs Auto. Spikes sind erlaubt, sie helfen bei Eis und Schnee, Fachhändler beraten gerne über die verschiedenen Typen.“ Ein Trick für mehr Stabilität auf dem Rad: im Winter einfach den Sattel etwas tiefer einstellen als sonst und mit ein bisschen weniger Luft in den Reifen fahren. Außerdem: Wenn der Radweg nicht geräumt oder gestreut ist, fährt man besser auf der Straße.

 

Wichtig bei Glätte oder Nässe ist außerdem, den auch beim Fahrrad längeren Bremsweg zu beachten, und daran zu denken, dass sich unter Laub oder Schnee Bordsteine und Kanten verbergen können. Und: Fahren mit Licht auch tagsüber erhöht die eigene Sicherheit in der trüben Jahreszeit. LED-Licht ist zudem langlebiger und heller als herkömmliche Glühbirnen. „Speziell im Winter, aber auch zu anderen Jahreszeiten sind helle Kleidung und reflektierende Elemente Pflicht für Fahrradfahrer. Dadurch wird man von den anderen Verkehrsteilnehmern besser und früher gesehen“, so der ADFC-Experte. „Wer sonst ohne Helm radelt, kann im Winter eventuell mal eine Ausnahme machen, zumal es warme Hauben gibt, die man bequem unter dem Helm tragen kann.“ Auch die Radlerhände müssen bei kalten Temperaturen mit warmen, wasserdichten Handschuhen gut geschützt werden, denn mit Eisfingern wird Lenken und Bremsen schwieriger. Außerdem macht Fahrradfahren so keinen Spaß.

 

Ebenso wie für den Fahrradfahrer gelten auch für sein Vehikel winterliche Schutzmaßnahmen: Wegen Eis, Salz und Splitt empfiehlt es sich, die Fahrradkette mindestens einmal in der Woche zu pflegen. Wer die Möglichkeit hat, sollte sein Rad nach der Tour kurz mit klarem Wasser reinigen, denn Salz ist sehr aggressiv.  Aus dem gleichen Grund lohnt sich ein regelmäßiger Blick auf die Bremsbeläge. Und auch der Fahrradrahmen kann im Winter ab und zu eine Generalreinigung vertragen. Übrigens: Wenn’s kalt und nass ist, parkt man sein Rad am besten an einem trockenen Ort, z.B. in der Garage oder im Keller. Das schont das Material. 



Nähere Informationen zum ADFC Rheinland-Pfalz e.V. unter www.adfc-rlp.de 


geschrieben am 21.12.2012 um 20:18 Uhr.