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Velomobil / Velomobile


Geschichte:

Das Velomobil kommt ursprünglich aus Frankreich und wurde dort in den 20ern gebaut.
Damals waren es hauptsächlich vierrädrige Velocars, die sich jedoch nicht gegen das Auto behaupten konnten.
Ab 1973 wurden die Velocars zu Velomobilen weiterentwickelt und gewannen wieder an Popularität.


Allgemein:

Ein Velomobil soll die Vorteile von Fahrrad und  Auto verknüpfen.
Das Velomobil wird wie ein ganz normales Liegefahrrad angetrieben,  ist aber von einer Karosserie umgeben, bzw. voll verkleidet.
Dadurch ist der Fahrer vor Wind, Regen, Hagel, Schnee, Sonne, Kälte und Schmutz geschützt.
Es ist umweltfreundlicher als ein Auto, auch wenn eine Unterstützung durch einen Elektromotor eingebaut ist.
Velos sollen alltagstauglich sein, so dass man vor Witterung geschützt ist, jedoch auch die Vorteile eines Rades nutzen kann. So ist man mit dem Velo mobiler als mit dem Auto, da man auch Radwege oder für Autos gesperrte Feldwege nutzen kann.
Genauso wie im Auto kann man in einem guten Velomobil Sommer wie Winter in leichter Kleidung fahren, da man vor direktem Fahrtwind geschützt ist.
Velos können trotz ihrem größeren Gewicht (25-40kg) hohe Geschwindigkeiten erreichen, da sie durch ihre Bauweise einen sehr geringen Luftwiderstand haben.
Es gibt zwei-, drei und vierrädrige Velomobile.
Die meisten Velomobile sind Dreiräder. Sie zeichnen sich durch Standfestigkeit, leichtes Fahrern und viel Stauraum aus.
Die Zweiräder, die eher für das sportliche Fahren konzipiert wurden. Sie sind schneller und in den Kurven besser zu fahren.
Vierrädrige Velos werden auch Velocars genannt, sind heute aber recht selten.
Es gibt geschlossene Karosserie oder sie sind am Kopf offen (Cabriolet-Ausführung). Manche haben auch abnehmbare Kopfhauben.


Vor-  und Nachteile:

+ niedriger Luftwiderstand, daher
+ hohe Geschwindigkeit möglich
+ großer Stauraum
+ Witterungsunabhängige Kleidung

- hohes Gewicht, dadurch benachteiligt vor allem bei Steigungen
  (außer bei  Elektromotorunterstützung)
- hoher Preis
- größere Stellraum
- schlechtere Transportfähigkeit
- Enge
- größerer Räderverschleiß
- bei Schlechter Belüftung Beschlagene Scheiben


Das Velomobil ist nur wenig vertreten. Der hohe Preis ergibt sich meist aus den niedrigen Stückzahlen, was sich auch in den vielen Verschiedenen Modellen zeigt.
Oft sind Velomobile Sonderanfertigungen und genau auf den jeweiligen Fahrer angepasst.


Hier die bekantesten Hersteller von Velomobilen:

Alleweder, Birkenstock, Cab-Bike, Go-one, Leiba, Leitra, Mango, Quest,  Silbersitz, Sorcerer, Sunrider, Versatile, Thunderstorm, WAW,

 



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