Steherräder sind Räder für den Bahnsport und sind speziell für das Fahren im Windschatten von „Schrittmachern“ (Motorrädern) geeignet.
Deshalb haben Steherräder kleinere Vorderräder, um besser an das vor ihnen fahrende Motorrad heran fahren zu können.
Zudem haben sie eine nach hinten gebogene Gabel, einen nach vorne versetzten Sattel, sie haben meist eine große Übersetzung (z.B. 63/13), einen kurzen Radstand und ein höheres Tretlager als normale Rennräder.
Steherrennen sind Langstreckenrennen die auf Bahnen ausgeführt werden. Die Steherradfahrer (Steher) fahren im Windschatten der Schrittmacher. Die Fahrer der Motorräder stehen dabei fast, um mehr Windschatten zu bieten.
„Steher“ kommt vom ursprünglichen englischen Begriff „Stayer“, d.h. übersetzt „jemand mit Ausdauer“ und beschreibt das Verhältnis zwischen Schrittmacher und Stehern.
Durch den gebotenen Windschatten erreichen die Steher zum Teil sogar über 100km/h.
Hier noch ein Buchtipp:
Die wilde verwegene Jagd - Der Aufstieg des professionellen Stehersports in Deutschland.
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